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Pressechef von Grindr tritt zurück

grindr pressesprecher Landen Rafe Zumwalt tritt zurück

Der Pressesprecher von Grindr, Landen Rafe Zumwalt, ist laut dem LGBTI Portal “Schwulissimo” mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Der Rücktritt kommt nicht sehr überraschend, hat der “Head of Communications” doch kürzlich noch für Unverständnis innerhalb der LGBTI Szene gesorgt, als er die Ehe als heilige Union zwischen Mann und Frau betitelt hat. Wir haben alle Infos zum Rücktritt für Euch aufbereitet und geben zudem einen kleinen Ausblick auf die nähere Zukunft von Grindr, da die negativen Pressemitteilungen einfach nicht abzureißen scheinen.

Statement zur Ehe hat Pressesprecher untragbar gemacht

Alles begann mit einem Post auf Facebook, als Landen Rafe Zumwalt, zu diesem Zeitpunkt noch Pressesprecher der Gay Dating App Grindr, seine Meinung zur Ehe kundtat. Er hatte die Ehe in diesem Post als heilige Union zwischen Mann und Frau bezeichnet. mit dem Ziel Kinder zu zeugen. Das Thema darf sicherlich kontrovers diskutiert werden und die Meinungen werden sicherlich weit auseinander gehen, als hochrangiger Mitarbeiter einer Gay Dating App ist diese Aussage aber natürlich absolut überflüssig, denn Freunde hat sich Landen Rafe Zumwalt damit sicherlich gemacht. Es dauerte auch nicht lange, bis die LGBTI Community auf seinen Post aufmerksam wurden und mit vielen Kommentaren zu verstehen gegeben hat, was sie von seiner Äußerung hält. Besonders pikant ist, dass Landen Rafe Zumwalt heterosexuell ist, was der Aussage natürlich noch mal einen ganz faden Beigeschmack verschafft, viele Mitglieder hätten sich sicherlich gewünscht, dass gerade ein so hochrangiger Mitarbeiter von Grindr die LGBTI Community auch unterstützt und sich mit den Werten dieser identifizieren kann, was in diesem Fall wohl nicht der Fall sein dürfte.

Rücktritt als Pressesprecher mit sofortiger Wirkung

Am 07.12.2018 kam dann das, was viele Grindr Mitglieder gefordert und gehofft hatten, Landen Rafe Zumwalt wird nicht mehr länger Pressesprecher bei Grindr sein und stattdessen auch keinen anderen Posten mehr bekleiden, kurzum, er ist komplett raus bei der App. Ob er vom Management zu diesem Schritt gedrängt wurde oder aufgrund der vielen negativen Kommentare auf seinen Post selbst gemerkt hat, dass er im Unternehmen nicht mehr tragbar ist, kann aktuell nicht verifiziert werden, sicherlich sind aber beide Szenarien denkbar und realistisch. Die Verabschiedung in seinem Statement (nachzulesen auf medium.com) klingt herzlich, er betont in dieser aber auch, dass er sich seine Meinung nicht verbieten lässt.

Die Frage welche sich viele Nutzer der App mittlerweile stellen ist, ob Grindr überhaupt noch zu retten ist oder ob es immer weiter bergab geht. Die schlechten Nachrichten scheinen nicht abzureißen, kaum ist der Datenschutzskandal (wir berichteten) aus der Presse verschwunden, gibt es schon den nächsten Skandal. Es könnte durchaus sein, dass diese andauernde negative Presse das Wachstum von Grindr bremst und sich viele Mitglieder abmelden bzw. die Anzahl der neuen Mitglieder zurückgeht. Wir werden die weitere Entwicklung von Grindr auf jeden Fall sehr genaue beobachten und Euch informieren, wenn es entsprechende Informationen gibt.

Meine Biografie würde keinen Menschen interessieren, da ich in meinem ganzen Leben nichts anderes gemacht habe als Dates zu verabreden ;-)

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