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Libanon sperrt Zugang zu Grindr

libanon sperrt zugang zu grindr

Die beiden größten Mobilfunkanbieter des Libanon haben kürzlich den Zugang zu Grindr gesperrt! neben der schlechten Presse der vergangenen Wochen welche durch Grindr selbst verschuldet war (wie berichteten hier und hier), kommt nun also schon die nächste Hiobsbotschaft, für welche die App aber diesmal nicht selbst verantwortlich ist. Welche Einschränkungen die Nutzer der App im Libanon durch die Sperre haben und welche Auswirkungen dies auf die gesamte libnesische LGBT Szene hat, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen dieses Artikels.

Libanesisches Telekom-Ministerium für Sperre verantwortlich

Wie das LGBT Szene Magazin ggg.at berichtete, haben die beiden größten libanesischen Mobilfunkanbieter Touch Lebanon und Alfa Telecommunications den Zugang zur Grindr App über ihre Mobilfunknetze in den vergangenen tagen gesperrt, dies hat ein Sprecher von Touch Telekom anschließend bestätigt, jedoch ohne einen Grund zu nennen. Laut Informationen unabhängiger Insider soll das libanesische Telekom-Ministerium die beiden Provider zur Sperre aufgefordert haben, offizielle Meldungen hierzu gibt es aber noch nicht. Auch Grindr hat die Sperre bereits bestätigt, laut Aussage leitender Techniker kann man ein technisches Problem ausschließen, es seien aber ebenso keine genauen Gründe bekannt, aus welchem Grund der Zugang zu Grindr gesperrt wurde. Die Sperre hat zur Folge, dass sich Nutzer, welche Kunden bei einem der beiden Unternehmen sind, sich über das mobile Netz nicht mehr auf der App einloggen bzw. registrieren können. Ein Zugang über private WLANs soll aber laut aktuellen berichten weiterhin möglich sein.

Rechte von Homosexuellen werden weiter eingeschränkt

Bereits kurze Zeit nach der Sperre haben sich verschiedene Organisation, welche aus dem Bereich Menschenrechte kommen und/oder sich speziell für die Rechte von Homosexuellen Menschen einsetzen, äußerst negativ über die Sperre geäußert. Laut den Organisationen schränke dies die Rechte von Homosexuellen weiter ein und zwinge diese wieder an den Rand der Gesellschaft, da eine Nutzung der App nun nur noch über private Internetanschlüsse und nicht mehr über das öffentliche mobile Netz möglich sein. Welches Ziel die Regierung in Teheran genau mit der Sperre bezweckt ist noch nicht ganz klar, doch zeigt sich die Szene aktuell sehr beunruhigt. Es kommt durchaus Angst zum Vorschein, dass die Rechte von Homosexuellen im Libanon grundsätzlich weiter eingeschränkt werden und Homosexuelle in der Zukunft eventuell sogar wieder einer Verfolgung ausgesetzt sein werden. Der Libanon befindet sich zudem mit seiner Sperre besonders im nahen Osten in guter Gesellschaft, wo besonders viele Länder den Zugang gesperrt haben, doch auch in westlicheren Ländern ist dies teilweise der Fall. Nach aktuellen Informationen ist der Zugang zu Grindr aktuell im Libanon und Iran gesperrt, genauso wie in Saudi-Arabien, Indonesien, Ägypten, China, den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Ukraine sowie Russland.

Wir werden den weiteren Verlauf der Dinge aufmerksam beobachten und informieren Euch umgehend, sollten weitere Informationen an die Öffentlichkeit dringen.

Meine Biografie würde keinen Menschen interessieren, da ich in meinem ganzen Leben nichts anderes gemacht habe als Dates zu verabreden ;-)

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