Parship

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Bielefelder siegt vor Gericht gegen Parship

bielefelder siegt gegen parship vor gericht

Die Online Partnervermittlung Parship kommt einfach nicht zur Ruhe, wie die “lz” berichtete, hat die Dating Börse erneut einen Rechtsstreit verloren. Ein ehemaliges Mitglied aus Bielefeld hatte gegen den geforderten Wertersatz nach einem Widerruf geklagt und vor dem Hamburger Amtsgericht gewonnen. Wir haben alle Hintergründe für Euch recherchiert und geben einen Ausblick, wie speziell dieses Urteil Schule machen könnte.

Bielefelder war nicht bereit hohen Wertersatz an Parship zu leisten

Parship ist in den vergangenen Wochen und Monaten vermehrt bzgl. der Handhabung des Wertersatzes bei einem Widerruf in die Kritik geraten, nun gibt es einen neuen Fall, bei welchem die Online Partnervermittlung nicht besonders gut weggekommen ist. Ein ehemaliges Mitglied aus Bielefeld hatte im Vorwege eine Premium Mitgliedschaft zu einem Gesamtpreis von 600€ pro Jahr abgeschlossen und diese 2 Tage vor Ablauf der Widerrufsfrist widerrufen. Parship berechnete dem Mitglied daraufhin erst 432€, später sogar 510€ Wertersatz, womit das Mitglied nicht einverstanden war. Parship begründet den hohen Wertersatz damit, dass dieser nicht auf Basis der Laufzeit berechnet wird, sondern auf Basis der vermittelten Kontakte. 7 Kontakte garantiert Parship seinen Mitgliedern bei einer Premium Mitgliedschaft über 1 Jahr, das betroffene Mitglied hatte in der kurzen zeit bereits Kontakt zu 6 anderen Singles, auf diese erbrachte Leistung stützt sich der berechnete Wertersatz von Parship. Deutsche Gerichte haben diese Berechnung schon mehrmals als fragwürdig bezeichnet und klagenden Mitgliedern Recht gegeben, die Verbraucherzentrale konnte bisher aber noch nicht erwirken, dass Parship diese Berechnung generell nicht mehr durchführen dürfte, aus diesem Grund müssen Gerichte immer wieder Einzelfallentscheidungen treffen.

Parship nimmt Niederlage anscheinend in Kauf

Das betroffene Mitglied hat sich letztendlich an einen Anwalt gewand und sich nach umfangreicher Beratung dazu entschlossen vor dem Hamburger Amtsgericht gegen die Forderung von Parship zu klagen, mit Erfolg. Parship hat während des eingeleiteten Verfahrens keinerlei Anträge gestellt und hat der Verhandlung auch nicht beigewohnt, weder durch einen Firmenmitarbeiter noch durch einen rechtlichen Vertreter. Aus diesem Grund hat das Amtsgericht ein Versäumnisurteil zu Gunsten des Klägers gefällt, welcher die seiner Meinung nach horrende Wertersatzforderung nicht zahlen muss, die Kosten des Verfahrens wurden Parship auferlegt. Aufgrund des Verhaltens seitens Parship in Bezug auf das Gerichtsverfahren kann davon ausgegangen werden, dass sich das Unternehmen bereits bewusst war, dass die Forderung vor Gericht keinen Bestand haben wird. In der Zukunft betroffenen Mitglieder kann also geraten werden, sich bei einer entsprechenden Forderung unbedingt an einen Rechtsbeistand zu wenden und eine Klage abzuwägen, da diese in vielen Fällen erfolgsversprechend sein wird.

Meine Biografie würde keinen Menschen interessieren, da ich in meinem ganzen Leben nichts anderes gemacht habe als Dates zu verabreden ;-)

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