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Automatische Vertragsverlängerung von Parship ist unzulässig

parship vertragsverlängerung ist unzuläsig

Viele Nutzer der Dating Plattform parship.de haben sich in der Vergangenheit über die langen Laufzeiten gepaart mit den gepfefferten Preisen der Plattform geärgert, es geht aber auch noch wesentlich schlimmer, nämlich wenn man vergisst seine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei Parship zu kündigen. Dann verlängert sich diese nämlich automatisch um weitere 12 Monate und je nach gewähltem Paket sind gleich noch mal mehrere Hunderte Euro fällig. Nun hat der Oberste Gerichtshof (OGH) diese Praxis allerdings für nicht wirksam erklärt (Quelle: diepresse.com), zumindest in Österreich.

Informationen zur Verlängerung nicht ausreichend

12 Wochen vor Ablauf der Mitgliedschaft muss man als Mitglied von Parship gekündigt haben, ansonsten darf man für weitere 12 Monate zahlen, ohne Aussicht auf Kulanz vom Anbieter. Schützenhilfe gibt es aber nun vom Obersten Gerichtshof aus Österreich, welcher ein vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) erstrittenes Urteil bestätigt hat. Demnach sind die Informationen vor Ablauf der Kündigungsfrist an den User nicht ausreichend klar formuliert und somit ist die Vertragsverlängerung als unwirksam anzusehen. Die entsprechenden Mitglieder haben lediglich eine nichtssagende E-Mail mit einem nicht relevanten Inhalt bekommen, erst nach dem Klick auf einen Link in dieser E-Mail ist man auf eine Seite gelangt, wo man die entsprechenden Informationen nachlesen konnte, dies hat das Gericht als nicht ausreichend betitelt. Parship hätte dem Kunden in diesem Fall rechtzeitig eine eindeutige Erklärung übermitteln müssen, in welcher klar und deutlich zu erkennen ist, dass sich die Mitgliedschaft um weitere 12 Monate verlängert, sollte diese nicht gekündigt werden. Zusätzlich ist eine automatische Vertragsverlängerung nur rechtens, wenn diese schon beim Vertragsabschluss eindeutig vereinbar wurde.

Mitgliedschaftsgebühr kann zurückgefordert werden

Wer kürzlich betroffen war und sich nun mit einer weiteren Mitgliedschaft über 12 Monate ärgert, kann den Betrag komplett zurückfordern. Allerdings gilt dabei die Voraussetzung, dass man die Premium Funktionen nach Ablauf der ursprünglichen Mitgliedschaft nicht mehr genutzt hat. War dies nämlich der Fall, ist Parship aller Voraussicht nach zumindest dazu berechtigt die Nutzung gegen den zu erstattenden Betrag zu verrechnen und man erhält im besten Falle deutlich weniger Geld zurück. Es wäre aber auch denkbar, dass die weitere Nutzung der Plattform seitens Parship als Zustimmung zur Verlängerung angesehen wird und auch eine Zurückerstattung eines Teilbetrages verweigert wird. Hier ist die Rechtslage noch nicht eindeutig geklärt und sollte man auf eine Rückerstattung pochen, ist eventuell ein Rechtsstreit notwendig, um seine Forderung durchzusetzen.

Wir sind gespannt wie sich dieses Urteil auf die Preis- und Mitgliedschaftspolitik von Parship auswirkt und ob es ggf. auch in Deutschland ein entsprechendes Urteil geben wird. Hierüber halten wir Euch natürlich auf dem Laufenden!

Meine Biografie würde keinen Menschen interessieren, da ich in meinem ganzen Leben nichts anderes gemacht habe als Dates zu verabreden ;-)

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